Seite wird geladen ...



 Artsteckbriefe

Autor  dieses Artsteckbriefes:  Jürgen Hensle

Nymphalis xanthomelas  Denis & Schiffermüller, 1775

 

Männchen

Nymphalis xanthomelas

©  Horst Rötschke

2003

 

Migrations-Typ/Arealerweiterer

Autor: Jürgen Hensle

Der Östliche Große Fuchs gilt als wanderverdächtige Art. Er ist heute im westlichen Mitteleuropa nicht mehr heimisch, so daß man über sein Wanderverhalten kaum etwas weiß. Sehr selten werden aber doch einmal Einzelfalter dieser Art weit westlich ihres eigentlichen Verbreitungsgebietes angetroffen. Zuletzt ein Falter am 31. Juli 2002 in Lage am Nordrand des Teutoburger Waldes.
Vermutlich im Sommer 2003 erfolgte zudem eine Einwanderung über die Ostsee hinweg nach Dänemark und Südschweden, wo 2004 einzelne Falter beobachtet werden konnten. Am 3. Juli 2005 wurde zudem ein Falter bei Folkestone in Südostengland beobachtet.

Biologie

Autor: Jürgen Hensle

Der Falter schlüpft je nach Höhenlage im Juni oder Juli und zieht sich recht früh in ein Überwinterungsquartier zurück. Im nächsten Frühling fliegt er dann erneut bis etwa Mai. Er bildet nur eine Generation/Jahr aus. Die Raupen findet man im späten Frühjahr in großen Gemeinschaftsnestern an Weide (Salix), Ulme (Ulmus) und Zürgelbaum (Celtis).

Habitat / Lebensraum

Autor: Jürgen Hensle

Obgleich der Östliche Große Fuchs eine kontinentale Art ist, bevorzugt er etwas wärmere und trockenere Lebensräume. Dies können trockene Wälder sein oder auch mit lockerem Gebüsch bestandene Täler. Er ist eine Art niederer und mittlerer Lagen. In Ostanatolien und Zentralasien kann man ihn bis etwa 2000 m ü. NN antreffen. In höheren Lagen sieht man aber zuweilen zugewanderte Einzelfalter.

Zu dieser Art

Trivialnamen

deu

Östlicher Großer Fuchs